Wissenswertes über Licht

Über das Licht an sich gibt es jede Menge interessante Informationen zu berichten. Wir möchten an dieser Stelle die am häufigsten gestellten Fragen aufgreifen und beantworten, einen Ratgeber bieten und Tipps zusammentragen. Wir arbeiten ständig an dieser Seite und wünschen viel Spaß beim Lesen!

Beleuchtungsstärke:

Gibt an, wie viel Lichtstrom auf eine Fläche von einem Quadratmeter trifft, gemessen in LUX (lx). Emax@1m = 100 lx bedeutet, dass in einem Meter Abstand von der Leuchte auf eine Fläche von einem Quadratmeter ein Lichtstrom von 100 Lumen trifft.

Betriebsgerät:

Das Arbeiten von LED-Modulen wird durch die Spannungs- und Stromversorgung entscheidend beeinflusst. Ein Betriebsgerät sorgt durch die richtige Definition der elektrischen Parameter für das optimale Licht, eine hohe Lebensdauer und bietet eine Schnittstelle für eine elektronische Ansteuerung.

DALI:

Das Digital Addressable Lighting Interface ist ein Protokoll zur digitalen Ansteuerung von lichttechnischen Betriebsgeräten. Leuchten mit DALI-Betriebsgeräten können z. B. in ein Gebäudeautomationssystem eingebunden werden.

Farbtemperatur:

Gibt in der Einheit Kelvin (K) an, ob eine Lichtquelle warmweißes oder kaltweißes Licht abgibt. Warmweißes Licht liegt unter 3300 K (z. B. 60W-Glühlampe: 2700 K), kaltweißes Licht über 5000 K (z. B. Sonnenlicht). Dazwischen wird das Licht neutralweiß genannt.

Farbwiedergabeindex (Ra):

Zeigt, wie getreu das Licht Farben wiedergibt (perfekte Farbwiedergabe: Ra=100). Glühlampen erreichen annähernd 100, Energiesparlampen 50-90 und LEDs bis zu 97. Innenraumbeleuchtung muss in der EU mindestens einen Farbwiedergabeindex von 80 haben.

Gleichmäßigkeit der Beleuchtungsstärke:

Die Gleichmäßigkeit (Uo) der Beleuchtungsstärke auf einer definierten Fläche errechnet sich aus dem Quotient Ēmin / Ēm der minimalen und mittleren Beleuchtungsstärke.

Human Centric Lighting:

Bedeutet, dass der Mensch im Mittelpunkt der Lichtplanung steht. Hier wird die biologische Wirksamkeit des Lichtes genutzt. So wirkt helles, neutral- bis kaltweißes Licht aktivierend, erhöht die Konzentration und hilft so, Fehler zu reduzieren.

LED:

Abkürzung von light-emitting diode, zu Deutsch Leuchtdiode. Ein elektronisches Bauteil, das (je nach Art) in unterschiedlichen Farben leuchten kann. Wegen ihrer hohen Effizienz und langen Lebensdauer bei sehr guter Farbwiedergabe sind LEDs die Leuchtmittel der Zukunft.

LEUCHTDICHTE:

Die Leuchtdichte ist das Maß für den Helligkeitseindruck, den das Auge von einer leuchtenden oder beleuchteten Fläche hat, gemessen in Candela pro Flächeneinheit (cd/m2). Sie beeinflusst Sehleistung und Sehkomfort. Mit steigender Leuchtdichte erhöhen sich die Sehschärfe, die Kontrastempfindlichkeit und damit die Leistungsfähigkeit der Augenfunktionen.

UGR:

Das Unified Glare Rating ist ein Verfahren, mit dem die Blendung von Leuchten weltweit einheitlich bewertet wird. Für verschiedene Anwendungen gelten gesetzliche Höchstwerte für die Blendung, so darf bei Büroarbeitsplätzen der UGR höchstens 19 betragen.

RGB LEDs:

Bei RGB LEDs werden drei verschiedene Chips (ein roter, ein grüner und ein blauer) in einer LED miteinander kombiniert. Durch eine entsprechende Ansteuerung lassen sich sämtliche Mischfarben über die einzelnen Chips erzielen. Zum Beispiel ergibt eine Mischung aus
dem roten und dem grünen Chip ein Gelbes Licht.

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